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Hier einige Grundbegriffe, die Ihnen immer geläufig
sein sollten!
Mit den Ihnen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln können
Sie nur einen Teil Ihrer Bedürfnisse decken. Umgekehrt heißt das: Sie benötigen
mehr als Sie an Geldmitteln zur Verfügung haben, um alle Ihre Bedürfnisse zu
decken.
Minimalprinzip:
Ein bestimmtes Ziel mit minimalem
Mitteleinsatz erreichen
Maximalprinzip:
Mit gegebenen Mitteln den maximalen Nutzen
erreichen
| 1. Arbeit |
Die Arbeit der Menschen |
| 2. Boden |
Grundstücke und Gebäude |
| 3. Kapital |
Betriebsmittel wie Maschinen,
Werkzeuge und Fahrzeuge. |
Achtung! Zum Kapital gehören nicht
Erzeugnisse und Geld!!!
1
Primärer Sektor:
(= Urerzeugung) |
Landwirtschaft, Fischerei, Forstwirtschaft, Bergbau, Jagd,
Primäre Energie: Wasser, Solar, Gezeiten, Wind |
2 Sekundärer Sektor:
(= Weiterverarbeitung) |
Handwerk:
Bäcker, Schmied, Tischler;
Industrie:
Metall- , Textil- , Möbelindustrie
Sekundäre Energie:
Kohle-, Kern-, Gaskraftwerk |
3 Tertiärer Sektor:
= (Verteilung) |
Handel
Groß-, Einzel-, Versandhandel
Dienstleistungen:
Bank, Versicherung, Transport, Pizza-Service |
Entwicklung der Wirtschaftssektoren
| bis
1800 |
Seit beginn der
Menschheitsgeschichte bis zur Industriealisierung hat immer der
größte Teil der Bevölkerung im primären Sektor gearbeitet.
- 80 % aller Arbeitskräfte im 1. Sektor
- 8 % aller
Arbeitskräfte im 2. Sektor
- 12 % aller Arbeitskräfte im 3. Sektor
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| bis
1950 |
Dann:
Industrialisierung
(zuerst in England) Dampfmaschine, mech. Webstuhl, elektrisches
Licht, Eisenbahn, Dampfschiff,
Verbrennungsmotor, Flugzeug, Fliesband…
- 45 % aller Arbeitskräfte im 1. Sektor
- 40 % aller Arbeitskräfte im 2. Sektor
- 15 % aller Arbeitskräfte im 3. Sektor
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| um
1990 |
Dann
Internationaler Handel, Maschinenbau, Roboter, Datenverarbeitung,
Telekommunikation
- 5 % aller Arbeitskräfte im 1. Sektor
- 30 % aller Arbeitskräfte im 2. Sektor
- 65 % aller Arbeitskräfte im 3. Sektor
Durch Globalisierung, moderne Informationstechnologien und
Automatisierung wird der Anteil im 1. und 2. Sektor in Zukunft noch
geringer. |
- Planwirtschaft
Beispiele dafür währen Kuba, die ehem. UdSSR und Nordkorea. Die Mehrzahl
der Betriebe sind
verstaatlicht, der Staat legt Preise und
Menge fest. Beispiel: der 5-Jahresplan.
| Vorteile |
Nachteile |
- Grundversorgung der Bevölkerung vom Staat sicher gestellt
- Einheitliche Preise, kaum Preisdifferenzierung
- Kein rücksichtsloses Gewinnstreben um jeden Preis
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- Kein freies Unternehmertum
- geringe Motivation
- Marktsituation oftmals unklar und verfälscht
- Vielfach Unter- oder Überversorgung der Bevölkerung
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- Freie
Marktwirtschaft
Beispiele sind: USA, Brasilien, Kanada
Die Betriebe sind in privater Hand, der Staat greift fast gar nicht in den
Markt ein.
Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
| Vorteile |
Nachteile |
- freies Unternehmertum
- Eigenverantwortlichkeit
- Freiheit in der Gewinnverwendung
- Bessere Marktübersicht
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- Die Unternehmen legen mehr Wert auf die Ökonomie als auf Ökologie
und soziale Aufgaben
- Verdrängungswettbewerb
- starke Preisdifferenzierung
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Beispiele sind: Deutschland,
Frankreich, Italien
Die Mehrzahl der Betriebe ist in privater Hand, der Staat greift
regulierend in den Markt ein. Die soziale Absicherung der Bevölkerung soll
durch den Staat gewährleistet werden.
| Vorteile |
Nachteile |
- freies Unternehmertum
- Eigenverantwortlichkeit
- Keine Massenarmut
- Sicherheit für die Bevölkerung
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- Gefahr des Missbrauchs von
Sozialleistungen
- Verdrängungswettbewerb
- Preisdifferenzierung
- Bei staatlichen Eingriffen in den Preis können sich Schwarzmärkte
bzw, Graue Märkte bilden
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