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Dipl. Betriebswirt
Ingo Hauernherm    
Tel.: 0177-8222666

 

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Wirtschaften - was ist das? 

Da nahezu alle Güter knapp sind, d.h. nicht unbegrenzt vorhanden und darum einen Preis haben, ist es notwendig, mit diesen Gütern sparsam umzugehen.
Das gilt sowohl für den Privathaushalt als auch besonders für den Betrieb in einer Marktwirtschaft.

Mit den Ihnen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln können Sie nur einen Teil Ihrer Bedürfnisse decken. Umgekehrt heißt das: Sie benötigen mehr als Sie an Geldmitteln zur Verfügung haben, um alle Ihre Bedürfnisse zu decken.

    Deshalb gilt das sogenannte "Ökonomisches Prinzip"

Das bedeutet: Sie müssen Ihre Mittel so einsetzen, dass es für Sie den größtmöglichen Nutzen erbringt.

Ein Betrieb versucht mit den sogenannten Produktionsfaktoren seine Bedürfnisse zu befriedigen, also am Markt zu wirtschaften und zu bestehen:


Produktionsfaktoren:

  1. Menschliche Arbeit
  2. Betriebsmittel
  3. Waren und Werkstoffe
  4. Rechte
  5. Dispositiver Faktor

Literaturempfehlungen

Einführung in die Allgemeine...

 

Einführung in die...

 

Einführung in die...

 

Menschliche Arbeit - 1. Produktionsfaktor

Darunter versteht man vor allem die ausführende Arbeit im Betrieb.

Beispiele sind  das Einrichten einer Maschine oder das Ein- und Auslagern von Ware. Im Bürobereich gehören Ablage und Einpflegen von Daten.

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Betriebsmittel - 2. Produktionsfaktor

Das sind die Anlagegüter, mit denen Sie wirtschaften.

Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fuhrpark und Werkzeuge.

Also gehören sowohl ihre Produktionsmaschinen wie auch die Firmenfahrzeuge dazu. Ebenso Regale, Tische und   und Computer als Geschäftsausstattung sowie ihre Lagerhallen.

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Waren und Werkstoffe - 3. Produktionsfaktor

Sie werden wie folgt eingeteilt:

Rohstoffe Stoffe, aus denen das Produkt hauptsächlich besteht.  Bei der Möbelherstellung wären das Spanplatten, Holzplatten und Echtholz.
Hilfsstoffe Stoffe, die zu einem geringeren Teil in das Produkt eingehen.  In unserem Beispiel Schrauben, Beschläge, Niete
Betriebsstoffe Werden zur Produktion benötigt, sind aber kein Bestandteil des Produktes. Dazu gehören Schmieröl für die Maschinen und Werkzeuge, Kühlmittel, Energie und Oberflächen- behandlungsmittel
Unfertige Erzeugnisse Güter, die sich im Produktionsprozess befinden Unfertige Tische, Schranktüren, Schubladen
Fertigteile Güter, die zugekauft werden und in die Produktion eingehen. Beleuchtungskörper, Schlösser, Einbautresore.
Fertige Erzeugnisse Die Endprodukte, die in den Verkauf gehen. komplett fertige Möbel in der Ausstellungshalle oder im Lager.
Waren Zugekaufte Güter, die unverändert weiterverkauft werden. Zubehör wie Kerzenständer, Gläser und Bilder.
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Rechte4. Produktionsfaktor

 "Rechte sind immaterielle Güter" - Hier die wichtigsten!

Recht      Erklärung bzw.  Beispiel
Patente Eine beim Patentamt angemeldete Erfindung
Gebrauchsmuster Eine neue Gestaltung oder Ausführung eines bestehenden Modeles.
Geschmacksmuster Ein neues Design für einen Karo-Stoff oder eine Getränkeflasche
Lizenzen Ein an einen Dritten zur Nutzung weitergegebenes Patent
Urheberrechte Eine Komposition einer Melodie oder eines Gedichtes
Warenzeichen Der Opel-Blitz, die Audi-Ringe oder das Dr. Oetker-Logo
Beteilligungen Zum Beispiel durch  Anteilsscheine können Anteile an anderen Unternehmen erworben werden.  
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Dispositiver Faktor - 5. Produktionsfaktor

Hierunter versteht man - "Die leitende Arbeit im Betrieb"

Zielsetzung    
Die Unternehmensleitung setzt Ziele wie zum Beispiel die Verbesserung des Marktanteils um 10%. Dieses Grobziel kann durch Feinziele wie Erhöhung des Werbeetats noch untergliedert werden. 
Planung
Hier geht es um möglichst detaillierte und realistische Aufstellung von Plänen, die auf die Einhaltung der Ziele abgestimmt sind.
Organisation
Der ganze Aufbau des Betriebes und auch der Ablauf sollen hier festgelegt werden.
Kontrolle
Darunter versteht man die Einhaltung der Pläne mittels Soll/Ist - Vergleich und das Reagieren auf Abweichungen. 
Information
Die Unternehmensleitung versorgt die Mitarbeiter bzw. die zuständigen Stellen mit Daten. Die Informationsübermittlung kann auf unterschiedliche Art erfolgen und ist in vielen Fällen sogar vorgeschrieben.
Delegieren von
Aufgaben
Im Zusammenhang mit der Organisation werden bestimmte Kompetenzen und Befugnisse auf Mitarbeiter übertragen. 
Repräsentieren
Die Geschäftsleitung hat auch die wichtige Aufgabe, das Unternehmen nach außen hin zu vertreten und in der Öffentlichkeit darzustellen. 
Rechenschaftslegung
Gesetzliche Vorschriften über Offenlegung von Bilanzen und Berichten sind grundsätzlich von der Geschäftsleitung zu erfüllen
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