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Dipl. Betriebswirt
Ingo Hauernherm    
Tel.: 0177-8222666

 

  • Finanzierung

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Die Finanzierung ist das A und O!

  1. Finanzierungsregeln
  2. Innenfinanzierung
  3. Außenfinanzierung
  4. Eigenfinanzierung
  5. Fremdfinanzierung
  6. Übersicht


Literaturempfehlungen

 Die Innenfinanzierung.

 

 Unternehmensfinanzierung mit dem...

 

 Finanzierung

 


Finanzierungsregeln

Bei der Finanzierung eines Unternehmens ist möglichst auf eine sichere Basis zu achten, um Liquiditätsprobleme zu vermeiden. Mangelhafte Liquidität bringt jedes Unternehmen in höchste Gefahr.

Eine Deckung des Betriebsnotwendigen Vermögens durch Eigenkapital wäre wünschenswert, ist aber in der Realität nur sehr schwer zu erreichen. Falls das der Fall ist, wurde die 

Goldene Bilanzregel (im engeren Sinne) erfüllt wenn:

  • Anlagevermögen  ist kleiner gleich  Eigenkapital

In der Praxis ist schon gut, wenn die goldene Bilanzregel (im weiteren Sinne), auch

Silberne Bilanzregel erfüllt ist wenn:

  • Anlagevermögen + betriebsnotwendiges Umlaufvermögen (= Eiserner Bestand) ist kleiner gleich Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital

Das bedeutet, dass es kurzfristig auch nicht zu Liquiditätsengpässen kommen kann. Weiterhin gibt es die Regel der Fristenkongruenz. Sie wird Goldene Finanzierungsregel genannt:

  • Die Fälligkeit der Forderungen und deren Zahlungseingang sollte früher oder gleichzeitig mit der Fälligkeit und dem Zahlungsausgang für Verbindlichkeiten sein.

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Innenfinanzierung

Bei der Innenfinanzierung werden die Mittel im Betrieb erwirtschaftet.

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Außenfinanzierung:

Außenfinanzierung heißt, die Mittel kommen von außen in den Betrieb.

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Eigenfinanzierung:

Eigenfinanzierung bedeutet, die Mittel fließen dem Eigenkapital zu und müssen in der Regel nicht zurück gezahlt werden

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Fremdfinanzierung:

Fremdfinanzierung liegt vor, wenn die Mittel dem Fremdkapital zufließen, diese müssen i.d.R. zurückgezahlt werden  

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Übersicht:

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Innenfinanzierung

Außenfinanzierung

 Eigenfinanzierung >>

 

 
  • Gewinnrücklagen
  • Freisetzung von Kapital aus dem Anlagevermögen

 

 
  • Privateinlagen
  • Aktienemission
  • Einlagen der Gesellschafter
  • Einlagen von stillen Teilhabern
  • Nachschüsse (GmbH)

 

 Fremdfinanzierung >>

 

 
  • Rückstellungen
  • Gehaltstundungen

 

 
  • Kredite, Darlehn
  • Verbindlichkeiten
  • Schuldwechsel
  • Leasing
  • Schuldverschreibungen

 

Dazu kommen als Finanzierungsmittel:

Factoring:    Verkauf von Forderungen an eine Factoring-Bank


Forfaitierung:    Verkauf von langfristigen Auslands-Forderungen

Die Forderungen können mit oder ohne Wissen des Schuldners verkauft werden.

Genau wie bei der offenen und stillen Zession gibt es Pro und Contra für beide 
Möglichkeiten:

Offenes Factoring:    Schuldner weiß über den Verkauf Bescheid. Es können
                                    Rückschlüsse auf unsere finanzielle Situation gezogen werden
                                    bzw. der Schuldner zweifelt an unserem Vertrauen.

Stilles Factoring:        Bleibt meist unbemerkt, ist aber umso unangenehmer, wenn 
                                     der Schuldner durch die Factoring-Bank davon erfährt. 
                                     Außerdem hat er sich mit dem aggressiveren Mahnwesen 
                                     der Factoring-Bank auseinanderzusetzen.

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