Die Finanzierung ist das A und O!
Bei der Finanzierung eines Unternehmens ist möglichst auf eine sichere Basis
zu achten, um Liquiditätsprobleme zu vermeiden. Mangelhafte Liquidität bringt
jedes Unternehmen in höchste Gefahr.
Eine Deckung des Betriebsnotwendigen Vermögens durch Eigenkapital wäre
wünschenswert, ist aber in der Realität nur sehr schwer zu erreichen. Falls
das der Fall ist, wurde die
Goldene Bilanzregel (im
engeren Sinne) erfüllt wenn:
In der Praxis ist schon gut, wenn die goldene Bilanzregel (im weiteren
Sinne), auch
Silberne Bilanzregel erfüllt
ist wenn:
Das bedeutet, dass es kurzfristig auch nicht zu Liquiditätsengpässen
kommen kann. Weiterhin gibt es die Regel der Fristenkongruenz. Sie wird Goldene Finanzierungsregel genannt:
Bei der Innenfinanzierung werden die
Mittel im Betrieb erwirtschaftet.
Außenfinanzierung heißt, die Mittel kommen von außen in den Betrieb.
Eigenfinanzierung bedeutet, die Mittel fließen dem Eigenkapital zu und müssen in der Regel nicht zurück
gezahlt werden.
Fremdfinanzierung liegt
vor, wenn die Mittel dem Fremdkapital zufließen, diese müssen i.d.R. zurückgezahlt
werden
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Innenfinanzierung
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Außenfinanzierung
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| Eigenfinanzierung
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- Gewinnrücklagen
- Freisetzung von Kapital aus dem Anlagevermögen
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- Privateinlagen
- Aktienemission
- Einlagen der Gesellschafter
- Einlagen von stillen Teilhabern
- Nachschüsse (GmbH)
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| Fremdfinanzierung
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- Rückstellungen
- Gehaltstundungen
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- Kredite, Darlehn
- Verbindlichkeiten
- Schuldwechsel
- Leasing
- Schuldverschreibungen
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Dazu kommen als Finanzierungsmittel:
Factoring: Verkauf von Forderungen an eine Factoring-Bank
Forfaitierung: Verkauf von langfristigen Auslands-Forderungen
Die Forderungen können mit oder ohne Wissen des Schuldners verkauft werden.
Genau wie bei der offenen und stillen Zession gibt es Pro und Contra für
beide
Möglichkeiten:
Offenes Factoring: Schuldner weiß über den Verkauf
Bescheid. Es können
Rückschlüsse auf unsere finanzielle Situation gezogen werden
bzw. der Schuldner zweifelt an unserem Vertrauen.
Stilles Factoring: Bleibt meist
unbemerkt, ist aber umso unangenehmer, wenn
der Schuldner durch die Factoring-Bank davon erfährt.
Außerdem hat er sich mit dem aggressiveren Mahnwesen
der Factoring-Bank auseinanderzusetzen.
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